Winterfütterung

28. Januar 2012

Jetzt ist er doch noch gekommen, der Winter auf Föhr. Gut, wenn man dann rechtzeitig eine Winterfütterung angelegt hat.

Die Vögel haben sich die Stellen gemerkt und müssen so nicht lange nach Futter suchen.

Vom geheizten Wohnzimmer aus hat man dann einen schönen Blick auf die hübschen Vögel.

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Weihnachten 2011

19. Dezember 2011

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Silberreiher auf Föhr

21. November 2011

Ich dachte schon ich traue meinen Augen nicht, denn es war dichter Nebel. Aber war das nicht ein weisser Reiher? Grösser als der hier häufige Fischreiher(Graureiher). Ein Foto war wegen des Nebels nicht möglich. Gespannt wartete ich auf den folgenden Tag. Und siehe da, Nebel weg, Sonne da. Aber wo war er denn, in der Bruk jedenfalls nicht. Ich fuhr weiter zu meinen Berghänflingen in der Godelniederung. Und siehe da, auffälliger geht es nicht. Schneeweiss und riesengross flog er mir entgegen.

Ein Foto hatte ich also. Wo flog er hin? Natürlich in Richtung Bruk, das ist die Niederung östlich der Godelniederung, bei “Haus Fernsicht”.

Da war er also wieder mein “Exot”, oder wie soll man eine Art bezeichnen die es hier eigentlich nicht gibt.

In den Gräben suchte er nach Nahrung. Was war das, jetzt sehe ich schon doppelt. Nein wirklich, da ist ja noch einer.
In Dänemark wurde schon 1980 von einigen berichtet, Helgoland hat 1997 einen gesehen. Bin gespannt was ich noch so erfahre.


Einen Berghänfling habe ich dann inzwischen auch noch abgelichtet. So viel Zeit muss sein, ich hoffe er gefällt.

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Kalender – Vögel auf Föhr 2012

23. Oktober 2011

Wie schon im diesem Jahr gibt es auch für 2012 wieder einen schmucken Kalender.

Neu: Vogelkalender 2012 bestellen

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Vogelmord auf Föhr

16. Oktober 2011

Jetzt geht es also wieder los. Oder besser gesagt, jetzt werden sie wieder losgelassen. Ich weiß nicht recht, wie ich diese Sorte Mensch nennen soll, aber “Waidmänner” sind das ja wohl nicht, die so etwas zu verantworten haben.

Eventuell sogar mit irgendwelchen Rechten zum Schutze vor Ertragseinbußen in der Landwirtschaft ausgestattet wird munter drauflosgeschossen. Und das Schlimmste ist: die angeschossenen Vögel verenden elendig. Wäre es da nicht “menschlich” sich darum zu kümmern?

Beim Entwickeln der Bilder wurde mir fast übel. Wozu Menschen doch imstande sind ist kaum zu glauben. Ein “Jäger” war das nicht, aber ein Jagdpächter mit Jagdschein wird er wohl sein. Ein schlechtes Beispiel für alle anderen Jäger, die es ernst meinen mit der Hege und Pflege unserer Tiere.

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Basstölpel auf Föhr

23. September 2011

Ein unfreiwilliger “Besuch” auf der Insel Föhr. Es passiert schon mal, dass ein Basstölpel nach schwerem Sturm entkräftet auf der Insel an Land geht. Das nicht so glatte, etwas schuppig aussehende Gefieder, könnte darauf hindeuten, dass der Vogel mit Paraffin in Berührung gekommen ist. Leider gibt es immer wieder solche “Ferkel” bei den Berufsschiffern, die so etwas zu verantworten haben.

Gut, dass es aufmerksame Kurgäste und Dieter Risse vom Verein “Elmeere” gibt. In diesem Zustand sind die Vögel ziemlich hilflos. Wenn man sie aufpäppelt, stellt man fest, dass Wildtiere gar nicht so “wild” sind. Im Gegenteil, es entwickelt sich sehr schnell ein gutes Verhältnis zwischen Tier und Pfleger. Sie scheinen sehr gut unterscheiden zu können zwischen Menschen mit guten oder bösen Absichten

Wenn “Bassi” wieder zu Kräften gekommen ist und die Startbedingungen für den grossen Flieger es zulassen, dann wird er hoffentlich wieder Anschluss an seine Kollegen auf Helgoland finden.

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Sandregenpfeifer “Rocky”

30. Juli 2011

Die Geschichte von Rocky muss ich kurz erzählen. Rocky brütet jedes Jahr in der Godelniederung. Er bevorzugt immer eine besondere Stelle. Das erste Nest errichtete er Ende April. Das wurde von einem 20t Tieflader mal so eben plattgemacht. Küstenschutz hat Vorrang, das wusste Rocky natürlich nicht.

Das nächste Gelege wurde dann ca. 30 mtr. entfernt gebaut. Dort kamen 3 Junge zur Welt. Ich weiß nicht wie lange sie überlebt haben, es wimmelte rundum so von Prädatoren aus der Luft.

Das war also wieder nichts. Aber wer Rocky kennt der weiß, der gibt nicht auf. Und so sah ich heute gleich 4 Junge in seinem Nest.

Na, das war doch wohl ein schöner Tag heute in der Godelniederung. Und das Beste: Die Lachmöwenkolonie in der Nachbarschaft ist ausgeflogen und für die Rohrweihe ist das Gebiet dann auch nicht mehr so interessant!

Jetzt heißt es, schnell groß werden und den Anschluss nicht verpassen. Viel Glück!

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Kampfläufer auf Föhr

3. Juli 2011

Schon am 19.April sah ich den ersten Kampfläufer auf den Elmeere Flächen.

Das blieb nicht der einzige, es kamen immer mehr, überwiegend Männchen. Alle sahen verschieden aus. Schwarze, braune, weisse Kragen, ein Augenschmaus.

Ich fühlte mich wie auf einer Zeitreise. Vor mehr als 50 Jahren balzten und brüteten die Kampfläufer noch auf unser Insel. Jetzt sind sie nur noch Durchreisende auf ihrem Weg zu den Brutplätzen in Nordnorwegen. Dort gibt es noch die für sie geeigneten Lebensräume. Vergeblich habe ich in diesem Jahr im Gebiet des Ringköbing-Fjordes, Dänemark, nach ihnen gesucht. Angeblich sollten sie dort noch brüten?? Aber in dem gesamten Naturschutzgebiet, Tipperne und Skjerndelta, war kein Kampfläufer zu sehen.

Trotz des idealen Lebensumfeldes auf den vernässten Elmeere-Flächen werden sie das Angebot nur für einen Zwischenstop zur Nahrungsaufnahme für den langen Weiterflug nutzen. Als Brutplatz nutzbare Flächen gibt es hier nicht mehr.

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Auf ihrem Rückflug fielen zuerst die Kampfläufermännchen wieder auf der Insel ein. Das Brutgeschäft hatten sie ihren Weibchen allein überlassen.

Danach kamen dann auch die Weibchen mit ihren flügge gewordenen Jungen. Die ersten Tage waren sie nur mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

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Den Schnabel ständig im Schlamm, machten sie es mir schwer ein paar gute Fotos zu machen. Zeitweise habe ich aufgehört zu fotografieren, um das Schauspiel mit beiden Augen und uneingeschränktem Gesichtsfeld zu erleben. Ein Traum!?

Rotschenkel und Kiebitze, die ihre Jungen führten, verjagten die Kampfläufer, die zogen sich zurück, um kurz darauf wieder vor meinem Fotoversteck aufzutauchen. Friedlicheres Miteinander konnte man bei den ebenfalls Junge führenden Uferschnepfen wahrnehmen.

War es wirklich nur eine Episode? Ein Zurück zu Brutplätzen auf der Insel Föhr wird es für die Kampfläufer kaum geben. Der Lebensraum ist zu eingeschränkt!

Trotzdem hoffe ich daß die Kampfläufer auch im nächsten Jahr hier auf den Elmeere-Flächen einen Zwischenstop einlegen.

Dann können sie genügend Kraftreserven für den weiten Flug in ihr Brutgebiet und zurück in ihr Winterquartier in Afrika anfressen. ( Und ich kann wieder davon träumen wie schön einst alles war…..)

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Löffler auf Föhr

3. Juni 2011

In den letzten Jahren siedeln sich nach und nach immer mehr Löffler im Deutschen Wattenmeer an. Eine kleine Kolonie von derzeit 14 Horsten befindet sich an der Wattkante im Norden der Insel.

Anlässlich einer Beringungsaktion hatte ich die Möglichkeit, die Kolonie zu besuchen. Als erstes flogen die Altvögel auf.

Als wir näher kamen flogen, auch einige Jungvögel auf. Man hatte das Gefühl, dass sie gerade in diesem Moment feststellten, dass sie fliegen können.

Das sieht doch schon verdammt gekonnt aus!

Und da waren dann noch die Jüngsten in den Horsten. Auffällig war der Altersunterschied der Jungvögel innerhalb der einzelnen Horste. Aus ihnen werden in kurzer Zeit schön anzusehende Vögel.

Nachdem einige Jungvögel beringt wurden, zogen wir uns wieder zurück. Hoffentlich sehen wir einige beringte Vögel irgendwo wieder.

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Rehe auf Föhr

1. März 2011

Nicht, daß es keine Vögel mehr gibt auf der Insel. Im Moment sind grosse Scharen Gänse äsend auf den Grünflächen zu sehen. Einen Trupp Goldregenpfeifer sah ich heute auch. Aber dann sind da auch noch die Rehe, die grossen Hunger haben und sich ebenfalls “bedienen”.

Ich fand sie einfach sehr fotogen und möchte sie hier einmal zeigen. Wer den grösseren Freßschaden auf der Insel verursacht, Rehe oder Gänse, eine Antwort darauf weiß ich leider nicht. Die Rolle des Sündenbocks hat man auf der Insel den Gänsen zugeschoben.

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