“Feuerwehrtopf” auf Föhr

26. Mai 2013

“Feuerwehrtopf” ist der Begriff für ein Projekt zum Schutz der Uferschnepfen auf der Insel Föhr. Es wird auch höchste Zeit, für die auf der Insel vom Aussterben bedrohte Art etwas zu tun.

Nach Ankunft aus dem Winterquartier fressen sie erst einmal auf den Feuchtflächen kräftig.

Dann findet die Kopulation und das Aufsuchen ihres Stammreviers statt.

Unsere Nr. 44 auf einer "typischen" Uferschnepfenfläche.

Vier Eier sind der Schnitt, bis zum Schlupf ist das Nest zugewachsen und nicht mehr zu sehen.

Noch ein paar Tage und die Nestflüchter wandern weiter.

So unterstützt das Land Schleswig Holstein finanziell diejenigen Landwirte, auf deren Flächen noch Uferschnepfen brüten. Gebietsbetreuer sprechen die Maßnahmen, z.B. Verschieben der Mahd, auf den Flächen mit den Landwirten ab, damit bis zum Schlupf und dem anschließenden Abwandern der Familien optimaler Schutz gewährleistet ist.
Leider sind die von den Uferschnepfen bevorzugten Flächen durch Grünlandumbruch oder Auswechseln der Grassorten und Düngung immer weniger geworden. Aber es gibt sie immer noch und es stimmt optimistisch, wenn so viele Landwirte an diesem Pilotprojekt teilnehmen.

Wenn eine Ringablesung durch die hohe Vegetation nicht mehr möglich ist bleiben nur noch Flugbilder zur Identifikation.

Zum Zwecke der besseren Erfassung der Verhaltensweise der Tiere auf der Insel wurden seit 2008 ca. 100 Vögel beringt. Somit sind Erkenntnisse über Zug, Ortstreue usw. möglich. Es gibt einige Altvögel die seit dem Beginn der Beringung in jedem Jahr wieder auf der Insel gesichtet wurden. Noch verringert sich die Zahl der jährlich wiederkehrenden Vögel. Es bleibt aber die Hoffnung, im Laufe der Zeit ein weiteres Verringern der Population auf der Insel durch diese Maßnahmen zu stoppen.

Ein Bild nach der Mahd vom 4.6.2013 das mich optimistisch stimmt. Die Arbeit lohnt sich!

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Ausstellung nach Ostern

2. April 2013

Im vergangenen Jahr hatte ich eine Fotoausstellung vor Ostern. Nachdem es in diesem Jahr erst so aussah, dass kein Termin für die Galerie mehr frei war, bekam ich noch eine frei gewordene Lücke.

Im Anhang noch ein paar Bilder von der “Ausstellung 2012 vor Ostern”

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Die Eismöwe DU1

15. Dezember 2012

Der Name der Eismöwe weist auf das nördliche Verbreitungsgebiet hin. Sie brütet entlang der nördlichsten Küsten und auf Inseln rund um den Nordpol. Sie kann auch im Winter weit im Norden ausharren. Die Eismöwe tritt nur selten im europäischen Binnenland auf. Meist ist ihr Auftreten mit strengen Wintern verbunden. Ich hoffe sie ist kein Vorbote für einen solchen.

Dies ist der erste Artikel über die Nachverfolgung beringter Vögel. Es beginnt gleich mit einer hier eher selten anzutreffenden Vogelart. Sie ist leicht größer als die hier bekannte Mantelmöwe. Da man die Ringdaten gut entziffern konnte, war eine genaue Nachverfolgung möglich.

Demnach wurde die Eismöwe DU1 in diesem Sommer, bedingt flugfähig, am 28.06. in Hamnevika, auf der Bäreninsel beringt.

Die Bäreninsel (Bjornoya) gehört zu Norwegen und liegt zwischen Nord-Norwegen und Spitzbergen. Zum Nordpol sind es 1925 km, nach Berlin 2479 km, nach Moskau 2788 km und nach New York 6270 km. Das war also eine beachtliche Strecke, die der Vogel zurückgelegt hat um auf die Insel Föhr zu kommen.


Die zurückgelegte Strecke beträgt ca. 2239 km. In Sandshamn, Sandsoya wurde sie ebenfalls gesichtet, und zwar am 16.Oktober 2012.

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Bekassine Vogel des Jahres 2013

7. Dezember 2012

Jetzt steht es fest, der Vogel des Jahres 2013 ist die Bekassine. Diese Art ist als Brutvogel auf unserer Insel nur äußerst selten anzutreffen. Auch ihr hat man den für sie wichtigen Lebensraum entzogen. Sie liebt feuchte Flächen (zu erkennen an Binsenbeständen) und bevorzugt moorigen Boden. Auf den wenigen renaturierten Feuchtflächen der Insel kann man sie aber immer noch in kleinen Trupps antreffen. Sie sind sehr gesellig, allerdings auch sehr ängstlich. Sicherlich kein Wunder, wenn man weiß, wie mit ihr umgegangen wird. Ich habe sehr viele Bilder gemacht, und es fällt mir schwer, ein paar wenige auszusuchen.

Mein Favorit zeigt den kleinen Vogel in einer Droh-Abwehrstellung. Dabei knickt sie bei Gefahr die Beine ein, presst sich flach an den Boden und formt den Schwanz zu einem runden Fächer.

Eine weitere Eigenart der Bekassine: Sie kann den Schnabel unter der Erde wie eine Pinzette zum Greifen von Essbarem benutzen.

Auch wenn dieser schöne Vogel bei uns zu den bedrohten Arten zählt, ist die Art weltweit nicht gefährdet. Es gibt halt noch Gegenden, in denen sie nicht verfolgt und bejagt werden. Dort ist erfahrungsgemäß der Fluchtabstand viel geringer als auf unserer kleinen Insel.

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Vögel auf Föhr 2013 – Vogelbildkalender

9. November 2012

Der neue Kalender für 2013 ist fertig und kann hier bestellt werden:

Vogelbildkalender “Vögel auf Föhr 2013″ bestellen

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Hunde auf Föhr

4. Oktober 2012

Mir fällt auf, dass es zunehmend viele Hunde auf der Insel  gibt. Grundsätzlich habe ich mit Hunden kein Problem. Probleme gibt es aber, wenn Personen mehrere Hunde führen und meinen, dieses ginge am besten in der “freien” Natur.
Nahezu unmöglich, ja unverantwortlich, finde ich es, wenn in Vogelschutzgebieten Hunde frei herumlaufen dürfen, weil “Herrchen oder Frauchen” ihre Lieblinge nicht angeleint haben. Vom Hundehalter in der Regel unbemerkt gehen die Tiere dann einem angeborenen Jagdtrieb nach. Beliebt sind hier die Godelniederung und der Oldsumer Strand am Sörenswai. An den Stränden sitzen bei Hochwasser oft kleine Trupps von Limikolen, die sich ausruhen und auf die Ebbe warten. Kein Mensch nimmt sie wahr, der Hund aber hat sie alle aufgespürt und vertrieben, bevor das menschliche Auge sie überhaupt sieht.
Unsere Gäste auf der Insel wissen meistens nicht einmal, dass sie die Hunde an der Leine zu führen haben. Es gibt kaum Hinweisschilder oder diese sind nicht lesbar oder wurden entfernt. Ich denke, die Bilder vom Oldsumer Strand belegen, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Empfehlen möchte ich Hundebesitzern an dieser Stelle die Hundeschule Föhr von Mathias Schulte in Wrixum.

Übrigens, heute, 4.10.2012, ist Welttierschutztag!

Welchen Eindruck machen wohl diese Farben auf die Vögel?

 

Endlich hat mich Herrchen losgelassen, Freiheit pur!

 

Hallo Vögel, was wollt ihr denn hier??

 

Ich bin hier der “King”!

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Löffler auf Föhr II

19. Juli 2012

In diesem Jahr hat wieder eine Beringung unserer Löffler auf der Insel stattgefunden. Insgesamt wurden 13 Jungvögel im Vorland beringt. Davon konnte ich 9 anschließend auf dem Andelhof fotografieren und der Beringungszentrale in den Niederlanden melden. Es wird in den nächsten Jahren interessante Aufschlüsse über das Revierverhalten unserer “Föhrer” Löffler geben.
Alle Sichtungen werden an zentraler Stelle in Holland gemeldet. So werden sogenannte Lebensläufe der einzelnen Vögel erstellt. Am 30.7. haben unsere Löffler die Insel verlassen. Gerade noch rechtzeitig bevor auf der Insel die (umstrittene) Jagd wieder los geht. Danach sah ich sie am 31.7. im nördlichen Speicherbecken des H.H.-Kooges. Einige auf Föhr und Oland beringte aus diesem Jahr konnte man einwandfrei ablesen. Zusammen habe ich dort mehr als 140 Stück gezählt.

Klicke auf das schmale Bild für Panoramaansicht, dann kann man  das Bild zoomen (vergrößern und scrollen!)

 

Auf dem Andelhof kann man die beringten Vögel am besten dokumentieren.

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“Vogelhochzeit”

10. Juli 2012

Am kommenden Freitag um 20:00 findet in der Kirche St. Johannis in Nieblum auf Föhr ein Orgelkonzert statt.
Birgit Wildeman und Martin Bruchwitz, Orgel.
Dazu wird eine Bildprojektion der Föhrer Vogelwelt gezeigt.
Ab 19:00 Uhr kann man im Kirchenvorraum Vogelbilder sehen.

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Friesische Karibik, Insel Föhr (2)

30. April 2012

Es gibt Neuigkeiten bei den Hawaii- Gänsen in der Feldstrasse in Wyk.
Nachwuchs hat sich eingestellt! Also doch ein wenig “Karibik”!

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Der Storch 7X010

21. März 2012

Im Juni 2010 wurde der Storch 7X010 in Wyk, Park an der Mühle beringt (s. auch Störche in Wyk). Heute erhielt ich eine Mail mit einem Bild des schon fast erwachsenen Storches. Anja Pape hat ihn im Westküstenpark in St. Peter fotografiert.

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