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Die Ohrenlerche ist ein Wintergast bei uns auf der Insel. Nach ihrer diesjährigen Ankunft gelangen mir ein paar Fotos, auf denen die aufgestellten “Ohren” erkennbar sind. Diese schwarzen Federohren sind beim Männchen deutlich länger als bei einem Weibchen.
Archiv für Oktober 2009
Oktober 2009 – Ohrenlerche
Samstag, 31. Oktober 2009Uferschnepfen-Programm
Donnerstag, 29. Oktober 2009“Feuerwehrtopf” zum Schutz der Föhrer Uferschnepfen
Seit 2008 untersucht die Biologin Angela Helmecke im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume auf der Insel Föhr diese Wiesenvögel.

Auf der Insel brüten derzeit noch ca. 100 Uferschnepfen. Im vergangenen Jahr (2008) hatten die meisten Paare keinen Bruterfolg, da viele Küken durch die Mahd getötet wurden. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal Landwirte für dieses Programm gewonnen. In Absprache mit den “Gebietsbetreuern” wird die Brut und Aufzucht der Jungvögel überwacht und die landwirtschaftliche Nutzung der betroffenen Flächen entsprechend angepasst. Erste Erfolge sind vielversprechend.

Um diesen Erfolg messen zu können, werden Nester kartiert und einige Vögel beringt. Damit kann man ihren Zug verfolgen und eine Ortstreue ablesen. So sind hier beringte Vögel in diesem Herbst im Ebro-Delta gesichtet worden.

Godelmündung
Samstag, 24. Oktober 2009Die Godel ist ein kleiner Fluss auf der Insel Föhr. Sie mündet südlich von Borgsum in die Nordsee. Bei Hochwasser staut sich das Wasser auf, bei Niedrigwasser fliesst es wieder in die Nordsee. An der Mündung hat sich ein grosser Sandhaken gebildet, der vielen Vogelarten als Brut- und Rastgebiet dient. Dieses Gebiet ist eingezäunt und als Vogelschutzgebiet gekennzeichnet.


Nun kommt es (leider) im Sommer immer wieder vor, dass Gäste der Insel diese Absperrung ignorieren und diese überwinden. Dadurch kommt es natürlich zu Störungen! Die Gäste bemerken die vielen Kleinvögel nicht. Erst wenn sie Tausende hier ruhende Pfuhlschnepfen aufgescheucht haben, hört man sie förmlich sagen: “Schau mal so schön ist die Natur!” Das beigefügte Bild zeigt eine solche Situation. Der rote Fleck in der Bildmitte ist eine Person in sogenannter “Vogelschreckjacke”. Die Trendfarben in diesem Jahr sind rot und blau. Gelb ist fast out, hat aber nach wie vor die grösste negative Wirkung auf die Vögel.










