Ich dachte schon ich traue meinen Augen nicht, denn es war dichter Nebel. Aber war das nicht ein weisser Reiher? Grösser als der hier häufige Fischreiher(Graureiher). Ein Foto war wegen des Nebels nicht möglich. Gespannt wartete ich auf den folgenden Tag. Und siehe da, Nebel weg, Sonne da. Aber wo war er denn, in der Bruk jedenfalls nicht. Ich fuhr weiter zu meinen Berghänflingen in der Godelniederung. Und siehe da, auffälliger geht es nicht. Schneeweiss und riesengross flog er mir entgegen.

Ein Foto hatte ich also. Wo flog er hin? Natürlich in Richtung Bruk, das ist die Niederung östlich der Godelniederung, bei “Haus Fernsicht”.

Da war er also wieder mein “Exot”, oder wie soll man eine Art bezeichnen die es hier eigentlich nicht gibt.

In den Gräben suchte er nach Nahrung. Was war das, jetzt sehe ich schon doppelt. Nein wirklich, da ist ja noch einer.
In Dänemark wurde schon 1980 von einigen berichtet, Helgoland hat 1997 einen gesehen. Bin gespannt was ich noch so erfahre.


Einen Berghänfling habe ich dann inzwischen auch noch abgelichtet. So viel Zeit muss sein, ich hoffe er gefällt.
Schlagworte: Silberreiher, Silberreiher auf Föhr

Sehr schön in Szene gesetzt! Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein bis die ersten Silberreiher auch in Deutschland brüten werden. Der Klimawandel läßt grüßen. Vorigen Winter habe ich hier bei uns auch einen gesehen. Das war auch eine absolute Sensation.
Hallo Toni
Es freut mich dass Du den Weg aus der internationalen Welt der “birdimagency” auf meine kleine Inselwelt gefunden hast.
Auch wenn es aussah wie ein Paar, so glaube ich doch dass es eine kurze Zwischenlandung war. Egal ob Brutvogel oder Durchzügler, er wurde in meiner Liste der “Nordseevögel” aufgenommen. Damit sind es ca. 160 Arten bisher.
Gruß, Peter
Hallo,
bei uns hält sich seit einiger Zeit 1 Silberreiher auf. Gestern konnte ich zum ersten mal 2 sehen.
v.G.
Fredy
Hi,
bei “uns” heißt Rantumer-Becken auf Sylt
fst
Hallo Fredy Stange
Danke für die interessante Information.
Auch wenn wir Menschen immer mehr Vögeln den Lebensraum nehmen ist es doch schön wenn neue Arten, auch wenn es sich manchmal nur um Gäste handelt, uns besuchen.
Gruß von nebenan, Peter Hering