Noch gerade rechtzeitig, in den letzten Februar-Tagen, trafen sie auf der Insel ein. Ich sah sie schon im HH-Koog und im SN-Koog in kleinen Gruppen zu 30 – 40 fliegen, obwohl bei uns noch eine geschlossene Schneedecke lag.
Jeder Frühling ist ein neuer Anfang, scheinen die Lerchen zu denken. Es ist aber schwer für sie, überhaupt eine Brut durchzubringen. Die Bedingungen sind denkbar schlecht. Und trotzdem singen sie aus voller Kehle und steigen dabei hoch in die Lüfte.
Wenn sie in diesem Jahr ihr Brutgeschäft rechtzeitig beginnen, schlüpfen die Jungen bevor das Vieh ausgetrieben wird. Das würde eine Chance sein.
Ich wünsche mir, dass es so ist, denn auf den Gesang möchte ich nicht verzichten.
Schlagworte: Feldlerche, Insel Föhr



