Sandregenpfeifer “Rocky”

30. Juli 2011

Die Geschichte von Rocky muss ich kurz erzählen. Rocky brütet jedes Jahr in der Godelniederung. Er bevorzugt immer eine besondere Stelle. Das erste Nest errichtete er Ende April. Das wurde von einem 20t Tieflader mal so eben plattgemacht. Küstenschutz hat Vorrang, das wusste Rocky natürlich nicht.

Das nächste Gelege wurde dann ca. 30 mtr. entfernt gebaut. Dort kamen 3 Junge zur Welt. Ich weiß nicht wie lange sie überlebt haben, es wimmelte rundum so von Prädatoren aus der Luft.

Das war also wieder nichts. Aber wer Rocky kennt der weiß, der gibt nicht auf. Und so sah ich heute gleich 4 Junge in seinem Nest.

Na, das war doch wohl ein schöner Tag heute in der Godelniederung. Und das Beste: Die Lachmöwenkolonie in der Nachbarschaft ist ausgeflogen und für die Rohrweihe ist das Gebiet dann auch nicht mehr so interessant!

Jetzt heißt es, schnell groß werden und den Anschluss nicht verpassen. Viel Glück!

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Kampfläufer auf Föhr

3. Juli 2011

Schon am 19.April sah ich den ersten Kampfläufer auf den Elmeere Flächen.

Das blieb nicht der einzige, es kamen immer mehr, überwiegend Männchen. Alle sahen verschieden aus. Schwarze, braune, weisse Kragen, ein Augenschmaus.

Ich fühlte mich wie auf einer Zeitreise. Vor mehr als 50 Jahren balzten und brüteten die Kampfläufer noch auf unser Insel. Jetzt sind sie nur noch Durchreisende auf ihrem Weg zu den Brutplätzen in Nordnorwegen. Dort gibt es noch die für sie geeigneten Lebensräume. Vergeblich habe ich in diesem Jahr im Gebiet des Ringköbing-Fjordes, Dänemark, nach ihnen gesucht. Angeblich sollten sie dort noch brüten?? Aber in dem gesamten Naturschutzgebiet, Tipperne und Skjerndelta, war kein Kampfläufer zu sehen.

Trotz des idealen Lebensumfeldes auf den vernässten Elmeere-Flächen werden sie das Angebot nur für einen Zwischenstop zur Nahrungsaufnahme für den langen Weiterflug nutzen. Als Brutplatz nutzbare Flächen gibt es hier nicht mehr.

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Auf ihrem Rückflug fielen zuerst die Kampfläufermännchen wieder auf der Insel ein. Das Brutgeschäft hatten sie ihren Weibchen allein überlassen.

Danach kamen dann auch die Weibchen mit ihren flügge gewordenen Jungen. Die ersten Tage waren sie nur mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

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Den Schnabel ständig im Schlamm, machten sie es mir schwer ein paar gute Fotos zu machen. Zeitweise habe ich aufgehört zu fotografieren, um das Schauspiel mit beiden Augen und uneingeschränktem Gesichtsfeld zu erleben. Ein Traum!?

Rotschenkel und Kiebitze, die ihre Jungen führten, verjagten die Kampfläufer, die zogen sich zurück, um kurz darauf wieder vor meinem Fotoversteck aufzutauchen. Friedlicheres Miteinander konnte man bei den ebenfalls Junge führenden Uferschnepfen wahrnehmen.

War es wirklich nur eine Episode? Ein Zurück zu Brutplätzen auf der Insel Föhr wird es für die Kampfläufer kaum geben. Der Lebensraum ist zu eingeschränkt!

Trotzdem hoffe ich daß die Kampfläufer auch im nächsten Jahr hier auf den Elmeere-Flächen einen Zwischenstop einlegen.

Dann können sie genügend Kraftreserven für den weiten Flug in ihr Brutgebiet und zurück in ihr Winterquartier in Afrika anfressen. ( Und ich kann wieder davon träumen wie schön einst alles war…..)

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Löffler auf Föhr

3. Juni 2011

In den letzten Jahren siedeln sich nach und nach immer mehr Löffler im Deutschen Wattenmeer an. Eine kleine Kolonie von derzeit 14 Horsten befindet sich an der Wattkante im Norden der Insel.

Anlässlich einer Beringungsaktion hatte ich die Möglichkeit, die Kolonie zu besuchen. Als erstes flogen die Altvögel auf.

Als wir näher kamen flogen, auch einige Jungvögel auf. Man hatte das Gefühl, dass sie gerade in diesem Moment feststellten, dass sie fliegen können.

Das sieht doch schon verdammt gekonnt aus!

Und da waren dann noch die Jüngsten in den Horsten. Auffällig war der Altersunterschied der Jungvögel innerhalb der einzelnen Horste. Aus ihnen werden in kurzer Zeit schön anzusehende Vögel.

Nachdem einige Jungvögel beringt wurden, zogen wir uns wieder zurück. Hoffentlich sehen wir einige beringte Vögel irgendwo wieder.

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Rehe auf Föhr

1. März 2011

Nicht, daß es keine Vögel mehr gibt auf der Insel. Im Moment sind grosse Scharen Gänse äsend auf den Grünflächen zu sehen. Einen Trupp Goldregenpfeifer sah ich heute auch. Aber dann sind da auch noch die Rehe, die grossen Hunger haben und sich ebenfalls “bedienen”.

Ich fand sie einfach sehr fotogen und möchte sie hier einmal zeigen. Wer den grösseren Freßschaden auf der Insel verursacht, Rehe oder Gänse, eine Antwort darauf weiß ich leider nicht. Die Rolle des Sündenbocks hat man auf der Insel den Gänsen zugeschoben.

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Februar 2011 “Nordsee-Hase”

13. Februar 2011

Es ist immer noch lausig kalt und die Vögel trauen sich oft nicht richtig raus.
Was liegt da näher, als nach anderen Tieren Ausschau zu halten.

Ein Feldhase rannte im Vorland herum und wurde wohl von der Flut überrascht. Irgendwann fand er dann die richtige Richtung zum Land. Dazu musste er aber noch ein Stück durch tiefes Wasser schwimmen.
Was Hasen so alles können, und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Bbrrrrrr… mir war vom Zusehen kalt!

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Januar 2011

8. Januar 2011

Das neue Jahr beginnt mit einer kleinen Geschichte. In den ersten Tagen des Jahres wurde ein Zwergtaucher aufgefunden.

Vermutlich in der Sylvesternacht aufgeschreckt, ist er im Blindflug geflüchtet und dann bei der Landung verunglückt.  So begann für ihn das Neue Jahr im Tierhuus.  Hier wurde er liebevoll gepflegt und schnell wieder fit.

Die letzten Tage verbrachte er in dem Wohnzimmer von Dieter Risse. Das Aussetzen zu seinen Artgenossen in der Godel wurde dann vom Pflegevater Dieter Risse vom Verein Elmeere übernommen.

Es ist auch für kleine Wesen immer gut, Freunde zu haben… ;-)

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Weihnachten 2010

24. Dezember 2010

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Mein Vogelkalender 2011

15. September 2010

Kalenderbestellung

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Bartmeisen in MV

14. August 2010

Für ein paar Tage war ich in Mecklenburg-Vorpommern. Mit einem Kosmos Naturführer in der Tasche ging es los. Ausgangspunkt war Greifswald. Von dort aus habe ich mehrere Punkte angesteuert. In der Nähe von Karrendorf, Richtung Insel Koos, entstanden etliche Bartmeisenfotos. Hier nur ein paar davon:

Ich konnte etliche Fotos machen, “bezahlte” sie aber mit sehr vielen Mückenstichen. Trotzdem ist MV aus ornithologischer Sicht eine Reise wert.

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Sonnenaufgang im “Wilden Moor”

19. Juni 2010

Ein Fotokurs der VHS Husum unter der Leitung von Gerhard Paul führte die Gruppe zum Sonnenaufgang in das “Wilde Moor” bei Schwabstedt.

Die kleine Bildergalerie begann mit dem minimalistischen Bild eines Sonnenaufganges in einer fast unberührt wirkenden Landschaft.

Es war windstill, ausgezeichnete Vorbedingungen für Makro-Aufnahmen. Die Ortskenntnis des Referenten öffnete uns die Augen für Knabenkraut, Sonnentau und andere wunderschöne Pflanzen.

Erst als die Insekten wach wurden, ergriffen wir mit gefüllten Speicherkarten die Flucht und genossen das wohlverdiente Frühstück. Danach wurde das “Rohmaterial” von den Speicherkarten gesichtet und in der VHS Husum unter Anleitung von Andreas Volkmar mittels “Adobe Lightroom” zu akzeptablen Bildern weiterverarbeitet.

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