Der Name der Eismöwe weist auf das nördliche Verbreitungsgebiet hin. Sie brütet entlang der nördlichsten Küsten und auf Inseln rund um den Nordpol. Sie kann auch im Winter weit im Norden ausharren. Die Eismöwe tritt nur selten im europäischen Binnenland auf. Meist ist ihr Auftreten mit strengen Wintern verbunden. Ich hoffe sie ist kein Vorbote für einen solchen.

Dies ist der erste Artikel über die Nachverfolgung beringter Vögel. Es beginnt gleich mit einer hier eher selten anzutreffenden Vogelart. Sie ist leicht größer als die hier bekannte Mantelmöwe. Da man die Ringdaten gut entziffern konnte, war eine genaue Nachverfolgung möglich.

Demnach wurde die Eismöwe DU1 in diesem Sommer, bedingt flugfähig, am 28.06. in Hamnevika, auf der Bäreninsel beringt.

Die Bäreninsel (Bjornoya) gehört zu Norwegen und liegt zwischen Nord-Norwegen und Spitzbergen. Zum Nordpol sind es 1925 km, nach Berlin 2479 km, nach Moskau 2788 km und nach New York 6270 km. Das war also eine beachtliche Strecke, die der Vogel zurückgelegt hat um auf die Insel Föhr zu kommen.

Die zurückgelegte Strecke beträgt ca. 2239 km. In Sandshamn, Sandsoya wurde sie ebenfalls gesichtet, und zwar am 16.Oktober 2012.

























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