“Feuerwehrtopf” zum Schutz der Föhrer Uferschnepfen
Seit 2008 untersucht die Biologin Angela Helmecke im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume auf der Insel Föhr diese Wiesenvögel.

Auf der Insel brüten derzeit noch ca. 100 Uferschnepfen. Im vergangenen Jahr (2008) hatten die meisten Paare keinen Bruterfolg, da viele Küken durch die Mahd getötet wurden. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal Landwirte für dieses Programm gewonnen. In Absprache mit den “Gebietsbetreuern” wird die Brut und Aufzucht der Jungvögel überwacht und die landwirtschaftliche Nutzung der betroffenen Flächen entsprechend angepasst. Erste Erfolge sind vielversprechend.

Um diesen Erfolg messen zu können, werden Nester kartiert und einige Vögel beringt. Damit kann man ihren Zug verfolgen und eine Ortstreue ablesen. So sind hier beringte Vögel in diesem Herbst im Ebro-Delta gesichtet worden.










